Was IBD beim Pferd wirklich bedeutet
Diese Unterscheidung ist keine Haarspalterei. Der Typ der IBD wird als granulomatös, lymphozytär-plasmazellulär oder eosinophil klassifiziert, und die Diagnose beruht auf passenden klinischen Zeichen und klinisch-pathologischen Befunden zusammen mit einer bestätigenden Histopathologie aus einer Darmbiopsie [1]. Das ist der entscheidende Punkt: „IBD" ist eine über eine Gewebeprobe abgesicherte Diagnose - kein Verdachtslabel, das man jedem Pferd mit Kotwasser oder schlechtem Futterzustand anheftet.
Die Formen unterscheiden sich in Prognose und typischem Patiententyp. Die granulomatöse Enteritis betrifft vor allem den Dünndarm, tritt gehäuft bei jungen Standardbred-Pferden (Trabern) auf und geht regelmäßig mit niedrigem Bluteiweiß (Hypoalbuminämie) und Blutarmut einher [2, 8, 11]. MEED tritt allgemein, aber nicht ausschließlich bei jungen Pferden auf und ist durch eine eosinophile Infiltration von Darm und weiteren Organen gekennzeichnet; typische Zeichen sind Gewichtsverlust, zeitweiliger Durchfall und großflächige Hautentzündung [2, 9].
Symptome: worauf du achten solltest
Das Leitsymptom ist chronischer Gewichtsverlust - und zwar häufig, während das Pferd normal frisst. Eine Ausnahme ist die fokale eosinophile Form (IFEE): Sie fällt eher durch wiederkehrende Koliken ohne Gewichtsverlust auf [6, 11]. Dahinter steckt eine gestörte Nährstoffaufnahme (Malabsorption) und ein Eiweißverlust über den Darm. Bei IBD kommt es zu Malabsorption und einer eiweißverlierenden Enteropathie; Durchfall kann, muss aber kein klinisches Merkmal sein [2].
Genau dieses Detail führt zu einem der häufigsten Missverständnisse. Durchfall tritt eher auf, wenn der Dickdarm mitbetroffen ist. Beim reinen Dünndarmbefall bleibt der Kot oft normal geformt - trotz massivem Krankheitsgeschehen. Bei zwei Pferden mit chronischer granulomatöser Enteritis, Gewichtsverlust und niedrigem Bluteiweiß blieb der Kot durchgehend normal geformt; bei einem der beiden wurde zusätzlich eine Malabsorption von Kohlenhydraten und Fett samt Eiweißverlust über den Darm nachgewiesen [10]. Auch in der ersten größeren Fallserie hatten nur vier von neun Pferden mit granulomatöser Enteritis Durchfall – abgemagert waren alle [8]. Wer also auf Durchfall als Alarmzeichen wartet, übersieht viele Fälle.
Weitere mögliche Anzeichen sind Leistungsabfall, wiederkehrende milde Koliken oder Aufgasungen und Ödeme durch den Eiweißverlust - typischerweise am Unterbauch oder an den Beinen. Typisch ist außerdem ein wellenförmiger Verlauf: Phasen, in denen das Pferd zunimmt und normalen Kot absetzt, wechseln mit Schüben, in denen es abmagert, lethargisch wirkt, Durchfall oder Kolik zeigt [14]. Genau das macht die Erkrankung tückisch - ein einzelner schlechter Tag fällt nicht auf. Und ein Unterbauchödem ist für sich genommen kein IBD-Beweis: Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen sind als Ursache häufiger [14]. In einer Untersuchung von 149 Pferden mit histologischen IBD-Veränderungen im Zwölffingerdarm waren die häufigsten klinischen Zeichen Gewichtsverlust, verminderte Leistung und Schmerz bei der Bauchpalpation [6]. Auch unspezifische Verhaltensänderungen kommen vor. In einer finnischen Studie an 152 Pferden mit IBD-Verdacht waren die häufigsten Zeichen schlechte Leistung (68 %), unspezifischer Schmerz (43 %) und Reizbarkeit/Aggression (41 %) [7].
Erst ausschließen, dann diagnostizieren
Chronischer Gewichtsverlust hat viele mögliche Ursachen - und die meisten sind häufiger und einfacher zu klären als eine IBD. Deshalb steht am Anfang immer eine strukturierte Ausschlussdiagnostik. Abzugrenzen sind unter anderem:
- Parasitenbefall, insbesondere die larvale Cyathostominose (massenhaftes Auswandern kleiner Strongylidenlarven aus der Darmwand)
- Sandaufnahme über sandige Ausläufe oder abgefressene Weiden
- Magengeschwüre (EGUS) - kommen bei Pferden mit IBD-Verdacht sehr häufig gleichzeitig vor (in Studien bei 37 bis 61 % der untersuchten Pferde [6, 7]) und gehören deshalb früh per Magenspiegelung abgeklärt
- Zahnprobleme, die die Futteraufnahme und -zerkleinerung stören
- Leber- und Nierenerkrankungen
- Tumoren, allen voran das intestinale Lymphom
Die Abgrenzung zum Lymphom ist besonders heikel, weil die Übergänge fließend sein können. Bei einem Pferd wurden gleichzeitig eine multisystemische eosinophile epitheliotrope Erkrankung (MEED) und ein intestinales Lymphosarkom diagnostiziert [13]. Kotwasser wiederum ist ein eigenes Thema und für sich genommen kein Beleg für eine IBD (dazu mehr in unserem Kotwasser-Artikel, Link folgt).
Wie IBD tatsächlich abgeklärt wird
Es gibt keinen einzelnen Test, der IBD beweist. Die Diagnose der IBD beim Pferd ist anspruchsvoll und erfordert einen multimodalen Ansatz, da kein konklusiver diagnostischer Test verfügbar ist [5]. In der Praxis kombiniert der Tierarzt mehrere Bausteine:
- Blutbild und Eiweißstatus (Albumin, Globuline): niedriges Albumin ist ein wichtiger Hinweis
- Kotuntersuchungen auf Wurmeier und -larven sowie Sand
- Ultraschall des Bauchraums, um eine verdickte Darmwand darzustellen
- Absorptionstests (z. B. oraler Glukose- oder Xylose-Toleranztest) zur Prüfung der Aufnahmefähigkeit des Dünndarms
- Bauchhöhlenpunktion zur Beurteilung der Bauchflüssigkeit
- Duodenalbiopsie per Gastroskop - am stehenden, sedierten Pferd wird im Rahmen der Magenspiegelung eine 2 bis 3 mm kleine Gewebeprobe aus dem ersten Dünndarmabschnitt entnommen; gut verträglich, aber die Probe ist winzig und erfasst nur den Anfang des Dünndarms [6, 14]
- Rektumbiopsie - schnell durchführbar, aber mit begrenzter Aussagekraft; eher sinnvoll bei Verdacht auf Dickdarmbeteiligung [7, 14]
Gerade die Rektumbiopsie wird oft überschätzt. In der finnischen Studie zeigten 35 % der Pferde eine eosinophile, 18 % eine lymphoplasmazelluläre und 6 % eine neutrophile Entzündung in der Rektumbiopsie - bei 40 % fand sich gar keine Entzündung [7]. Eine unauffällige Rektumprobe schließt eine IBD also nicht aus.
Der Goldstandard bleibt die Darmbiopsie aus dem tatsächlich betroffenen Abschnitt, gewonnen über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) oder Bauchöffnung (Laparotomie). Kalck beschreibt die Diagnostik der IBD im Detail, einschließlich Basisdatenerhebung, rektaler Palpation, Bauchultraschall, Bauchhöhlenpunktion, Biopsieverfahren und Absorptionstests [3]. Dieser Eingriff ist aufwendig, teuer und nicht immer verhältnismäßig. Die ehrliche Konsequenz: Viele Fälle bleiben Verdachtsdiagnosen, weil der Weg zur Gewissheit für Pferd und Besitzer zu belastend ist. Als Größenordnung für die Erstdiagnostik ohne Operation (Labor, Bauchultraschall, Gastroskopie mit Duodenalbiopsie, Histologie sowie Parasiten- und Sandabklärung) nennt die Pferdeklinik der TiHo Hannover rund 1.000 Euro - je nachdem, wie schnell die Befunde eindeutig werden, auch mehr [14].

Therapie und Management
Die entzündungshemmende Behandlung einer bestätigten oder hochgradig wahrscheinlichen IBD ist Sache des Tierarztes und richtet sich nach Form und Schweregrad. In der finnischen Auswertung waren 68 % der Pferde mit Medikamenten und Diätumstellung behandelt worden, Glukokortikoide waren bei 73 % der medikamentös behandelten Pferde Mittel der ersten Wahl, und das Therapieansprechen wurde bei 49 % als gut bewertet [7]. Stell dich auf eine Behandlung über mehrere Wochen in ausschleichender Dosierung und auf regelmäßige Kontrolltermine ein; bei schweren Fällen wird anfangs oft nicht über das Maul behandelt, weil der geschädigte Darm auch Medikamente schlechter aufnimmt [14]. Für Pferde mit erhöhtem Hufrehe-Risiko gibt es Zweitlinien-Immunsuppressiva, die für das Pferd nicht zugelassen sind und verzögert wirken [7, 14].
Für dich als Besitzer liegt der Hebel beim Management. In der Fachliteratur empfohlen werden hochwertiges, gut verdauliches und energiereiches Raufutter (weiches Heu aus frühem Schnitt), kleine über den Tag verteilte Portionen, möglichst wenige Einzelfuttermittel statt Mischfutter (um die Zahl potenzieller Allergene klein zu halten) und - wo möglich - Weidezugang [1, 3, 14]. Ehrlich eingeordnet: Ob eine Futterumstellung das Therapieansprechen tatsächlich verbessert, ist bisher nicht nachgewiesen [5]. Am besten belegt ist der Effekt des Weidezugangs auf die Symptome [7]. In der finnischen Studie war Weidezugang mit einer Verringerung der Krankheitszeichen assoziiert [7]. Dazu kommen ein konsequentes, kotprobenbasiertes Parasitenmanagement (Stichwort selektive Entwurmung, Link folgt) und Stressreduktion im Alltag.
Ergänzende Fütterung: ehrlich eingeordnet
Beim Thema Ergänzungsfutter ist Nüchternheit angebracht. Für Pferde mit gestörter Nährstoffaufnahme kann eine gut verdauliche, hochwertige Grundration sinnvoll sein, um die Versorgung zu sichern. Manche Kliniken raten bei IBD-Pferden dazu, Weizen- und Sojaprodukte zu meiden und stattdessen z. B. Erbsenflocken als Eiweißquelle zu nutzen - für Weizen gibt es beim Pferd eine kleine Studie zu glutenabhängigen Antikörpern [15], für Soja nur eine Analogie aus der Kälberfütterung; beides ist Vorsichtsmaßnahme, kein gesicherter Effekt [14]. Als „IBD-Test" vermarktete Bluttests, pauschale „Darmsanierungs"-Kuren und „Leaky-Gut"-Konzepte sind dagegen für das Pferd wissenschaftlich nicht belastbar belegt - sie bewegen sich im Bereich Marketing, nicht Evidenz. Das gilt bislang auch für Probiotika: Ein durchschlagender Effekt auf IBD konnte beim Pferd nicht nachgewiesen werden [14]. Ähnlich sieht es bei der Kottransplantation (fäkale Mikrobiota-Transplantation, FMT) aus, bei der aufbereiteter Kot (Mikrobiota) eines gesunden Spenders in den Darm des erkrankten Empfängers übertragen wird. Für IBD gibt es beim Pferd keine einzige Studie, nur die Einschätzung von Fachautoren, dass sie in Einzelfällen nützlich sein könnte [16]. Untersucht wurde FMT bisher bei akuter Kolitis - dort mit Hinweisen auf schnellere Kotnormalisierung, allerdings ohne randomisierte Kontrollgruppe [17] - und bei Kotwasser, wo sich die Symptome ohne Kontrollgruppe vorübergehend besserten, das Darmmikrobiom aber unverändert blieb [18]. FMT ist also ein experimenteller Ansatz für die Klinik, bisher kein Therapiebaustein für IBD und ist kein Produkt für den Futtertrog, aber ein interessanter Ansatz.
Prognose: von gut behandelbar bis ernst
Die gute Nachricht zuerst: Ein relevanter Teil der Pferde spricht auf Behandlung und Management an, und die Aussichten haben sich gegenüber früheren, sehr pessimistischen Einschätzungen verbessert. Während die Prognose in der älteren Literatur als schlecht galt [11], überlebten in einer finnischen Studie 13 von 20 Pferden (65 %) mit IBD-Verdachtsdiagnose, die mit Kortikosteroiden und einer larviziden Entwurmung behandelt wurden, mindestens drei Jahre [12]. In einer niederländischen Auswertung von 149 Pferden mit Biopsiebefund hatten sich 71 % nach sechs Wochen klinisch gebessert [6]. Die Kehrseite: Je nach Form reicht das Spektrum von gut behandelbar bis infaust - MEED und die granulomatöse Form gelten als schlecht therapierbar [11], und beim Verdacht auf ein begleitendes Lymphom ist die Prognose ernst [13].
Ehrlich gesagt: Heilbar im Sinne von „Medikament geben, dann ist es weg" ist IBD nicht. Es ist eine chronische, immunvermittelte Erkrankung, die man mit Medikamenten, Fütterung und regelmäßiger Nachkontrolle in Schach hält - viele Pferde bleiben so über Jahre komfortabel und reitbar [14]. Der wichtigste Hinweis auf den weiteren Verlauf ist, wie gut das Pferd auf die erste Behandlung anspricht [6, 12, 14]; eosinophile und fokale Formen haben tendenziell die bessere Prognose, fokale Veränderungen lassen sich manchmal operativ entfernen [11, 14]. Was das für dich heißt: Je früher chronischer Gewichtsverlust abgeklärt wird, desto besser stehen die Chancen und desto klarer wird, welche Form vorliegt. Statt monatelang mit Futtermitteln zu experimentieren, ist der Gang zum Tierarzt der entscheidende Schritt.
Wann zum Tierarzt
Lass dein Pferd zeitnah untersuchen bei chronischem Gewichtsverlust (auch bei normalem Appetit), bei Ödemen an Unterbauch oder Beinen, bei wiederkehrenden Koliken ( auch wenn es nur milde Formen sind, die aber immer wieder auftreten) oder anhaltendem Durchfall. Diese Zeichen sind unspezifisch, gehören aber immer abgeklärt - IBD ist nur eine von mehreren möglichen Ursachen und lässt sich erst nach sauberem Ausschluss der häufigeren Erkrankungen einordnen.
Fazit
IBD beim Pferd ist ein präziser Sammelbegriff für über Gewebeproben gesicherte Darmentzündungen - und kein Sammeletikett für unklare Verdauungsprobleme. Wer chronischen Gewichtsverlust früh und strukturiert abklären lässt, verschafft seinem Pferd die besten Chancen und sich selbst Klarheit über Diagnose und Prognose.
Quellen
- [1] Timko K. – Approach to Inflammatory Bowel Disease. Vet Clin North Am Equine Pract 2024. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38789349/
- [2] Merck Veterinary Manual – Inflammatory Bowel Disease in Horses (rev. 2022/2024). https://www.merckvetmanual.com/digestive-system/miscellaneous-intestinal-diseases-in-horses/inflammatory-bowel-disease-in-horses
- [3] Kalck KA. – Inflammatory bowel disease in horses. Vet Clin North Am Equine Pract 2009. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19580941/
- [4] Vitale V. – Inflammatory bowel diseases in horses: What do we know? Equine Vet Educ 2022. https://beva.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eve.13537
- [5] Boshuizen B, Ploeg M, Dewulf J, Klooster S, de Bruijn M, Picavet MT et al. – Inflammatory bowel disease (IBD) in horses: a retrospective study exploring the value of different diagnostic approaches. BMC Vet Res 2018;14:21. PMID 29351774. https://bmcvetres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12917-018-1343-1
- [6] Kranenburg LC, Bouwmeester BF, van den Boom R. – Findings and Prognosis in 149 Horses with Histological Changes Compatible with Inflammatory Bowel Disease. Animals 2024;14(11):1638. PMID 38891685. https://doi.org/10.3390/ani14111638
- [7] Pekkarinen HM, Simola U, Niinistö KE, Syrjä PES. – Clinical features, diagnostic findings, and treatment response in Finnish horses examined for equine inflammatory bowel disease. Acta Vet Scand 2026;68:2 (online 3. Dezember 2025). PMID 41339891. https://doi.org/10.1186/s13028-025-00831-8
- [8] Merritt AM, Cimprich RE, Beech J. – Granulomatous enteritis in nine horses. J Am Vet Med Assoc 1976;169(6):603-9. PMID 965279. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/965279/
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- [14] Gesellschaft für Pferdemedizin – Podcast „Pferdegesundheit": Wenn der Darm chronisch erkrankt ist. Mit Prof. Dr. Karsten Feige und Dr. Anna Grob (Klinik für Pferde, TiHo Hannover), 2025. https://www.gpm-vet.de/ (Folgenlink ergänzen)
- [15] Van der Kolk JH, Van Putten LA, Mulder CJ et al. – Gluten-dependent antibodies in horses with inflammatory small bowel disease (ISBD). Vet Q 2012;32(1):3-11. PMID 22489998. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22489998/
- [16] Mullen KR, Yasuda K, Divers TJ, Weese JS. – Equine faecal microbiota transplant: Current knowledge, proposed guidelines and future directions. Equine Vet Educ 2018;30(3):151-160. PMID 32313396. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32313396/
- [17] McKinney CA, Bedenice D, Pacheco AP et al. – Assessment of clinical and microbiota responses to fecal microbial transplantation in adult horses with diarrhea. PLoS One 2021;16(1):e0244381. PMID 33444319. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33444319/
- [18] Laustsen L, Edwards JE, Hermes GDA et al. – Free Faecal Water: Analysis of Horse Faecal Microbiota and the Impact of Faecal Microbial Transplantation on Symptom Severity. Animals 2021;11(10):2776. PMID 34679798. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34679798/
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