Was ist Mauke beim Pferd?
Mauke – in der Fachtiermedizin als Equine Pastern Dermatitis (EPD) bezeichnet – ist eine entzündliche Hauterkrankung im Bereich der Fesselbeuge [1]. Weitere gebräuchliche Namen sind Scratches, Greasy Heel, Mud Fever oder Dew Poisoning [3][4]. Die Erkrankung ist kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein multifaktorielles Syndrom, das durch unterschiedliche Auslöser hervorgerufen werden kann [1]. Zu den beteiligten Faktoren zählen Umweltfaktoren wie Feuchtigkeit, Bakterien, Pilze, Milben (vor allem Chorioptes), Allergien und lichtbedingte Gefäßveränderungen bei unpigmentierten Gliedmaßen [4].
Die Therapie kann schwierig sein, da Pathogenese und auslösende Faktoren nicht immer eindeutig zu bestimmen sind [2]. Eine exakte Diagnose ist entscheidend, weil verschiedene Ursachen unterschiedliche Behandlungsansätze erfordern.
Wer ist besonders anfällig?
Mauke tritt bei allen Rassen auf, bestimmte Pferde sind jedoch deutlich stärker gefährdet [1][4]. Kaltblüter und andere Rassen mit starkem Behang an den Beinen (z. B. Shire, Clydesdale, Friesen, Tinker) haben ein erhöhtes Risiko, da der dichte Haarbewuchs Feuchtigkeit speichert [3][4]. In einer deutschen Untersuchung an 917 Kaltblütern lag die Prävalenz von Pastern Dermatitis bei Schwarzwälder Kaltblütern bei 47,5 %, bei Süddeutschen bei 58,5 %, bei Mecklenburger Kaltblütern bei 76,4 %, bei Sächsisch-Thüringischen bei 84,3 %, beim Schleswiger bei 86 % und beim Rheinisch-Deutschen Kaltblut sogar bei 96,1 % [5]. Bei den beiden letztgenannten Rassen ist die Mauke de facto ein Rassemerkmal. Die Studie zeigte außerdem, dass Hengste (78 %) und Wallache (88 %) stärker betroffen sind als Stuten.
Bei Kaltblütern ist die chronische Mauke häufig Teil eines übergeordneten Syndroms: der Chronic Progressive Lymphedema (CPL) – einer erblichen Lymphödem-Erkrankung, die die fortschreitende Schwellung und Hautwucherungen an den distalen Gliedmaßen erklärt. CPL macht die Mauke bei diesen Rassen oft chronisch und behandlungsresistent.
Auch phänotypische Merkmale spielen eine Rolle: Pferde mit größerem Röhrbeinumfang und ausgeprägten anatomischen Strukturen wie Kötenhaarbüscheln sind häufiger betroffen [6]. Hinterbeine sind öfter erkrankt als Vorderbeine, und unpigmentierte Gliedmaßen (weiße Beine) zeigen eine höhere Anfälligkeit, da die Haut lichtempfindlicher ist [1][4].
Die Symptome verschlechtern sich häufig in den Herbst- und Wintermonaten, wenn Pferde mehr Zeit im Stall verbringen und feuchte Böden häufiger sind [4].
Symptome – von Rötung bis Warzenmauke
Die Anzeichen der Mauke variieren je nach Ursache und Stadium [4]. Typischerweise treten mehrere Läsionen gleichzeitig im Fesselbereich auf [4].
Frühstadium:
- Fleckige Hautrötung (Erythem)
- Nässende, feuchte Stellen
- Krustenbildung, Erosionen, kleine Geschwüre [4]
Fortgeschrittenes Stadium:
- Schwellung (Ödem) des betroffenen Beins oder mehrerer Beine [4]
- Juckreiz und Berührungsempfindlichkeit [4]
- Verstärkte Krustenbildung, Verdickung der Haut
Schwere Verläufe (Warzenmauke):
- Dicke, verhornte Auflagen mit warzenartigen Hautveränderungen (verrukös) [6]
- Knotige Hautwucherungen
- Ausgeprägte epidermale Hyperplasie (übermäßige Hautwucherung) [6]
In einer histopathologischen Untersuchung von 37 Kaltblütern mit chronischer Pastern Dermatitis wurden vier Schweregrade unterschieden: schuppende Läsionen, hyperkeratotische Plaques (stark verdickte, verhornende Hautstellen), knotige Hautmassen und warzenartige Läsionen – die Übergänge deuten auf eine fortschreitende Erkrankung hin [6].
Lahmheit tritt in manchen Fällen auf und kann schwerwiegend werden [4]. Laut einer Besitzerbefragung werden 69 % der Behandlungsentscheidungen ohne Tierarzt-Konsultation getroffen – das verzögert oft die kausale Therapie und macht den Verlauf langwieriger [3].
Differentialdiagnosen – nicht jede Hautentzündung ist „nur" Mauke
Eine gründliche Differentialdiagnose ist entscheidend, da verschiedene Erkrankungen ähnlich aussehen können, aber unterschiedliche Therapien erfordern.
Chorioptes-Milben (Räude): Die Chorioptes-Milbe (Chorioptes bovis, früher C. equi) ist eine häufige Ursache für Pastern Dermatitis [7][8]. Die Milben leben auf der Hautoberfläche, graben sich nicht ein, und ernähren sich von Hautschuppen [7]. Sie verursachen intensiven Juckreiz, Stampfen mit den Hufen, Beißen und Reiben an den betroffenen Stellen [7]. Die Diagnose erfolgt durch Hautgeschabsel oder Klebeband-Abdrücke, um die Milben mikroskopisch nachzuweisen [4].
Chorioptes-Befall ist bei starkem Behang besonders häufig und wird oft mit bakterieller oder pilzbedingter Mauke verwechselt [7]. Eine Studie zeigte einen konsistenten Zusammenhang zwischen Chorioptes-Befall und bakteriellen Mikrobiota-Dysbalancen, nicht jedoch mit Pilzinfektionen [1].
Dermatophilose (Regenfäule): Dermatophilus congolensis ist einer der wichtigsten bakteriellen Erreger der Mauke. Diese Aktinobakterien gedeihen in nasser, dichter Behang-Umgebung und verursachen die typischen, krustigen Läsionen, die als „Regenfäule" bekannt sind – besonders bei nassem Wetter eine sehr häufige Ursache.
Photosensitive Dermatitis: Pferde mit unpigmentierten Gliedmaßen können lichtbedingte Hautschäden entwickeln, die der Mauke ähneln [4].
Vaskulitis: Gefäßentzündungen können ebenfalls Schwellungen und Hautveränderungen an den distalen Gliedmaßen verursachen. Eine Sonderform ist die Pastern Leukocytoclastic Vasculitis, die bevorzugt bei unpigmentierten Beinen auftritt.
Eine Hautbiopsie zur Histopathologie sowie bakterielle und Pilzkulturen können die Diagnose absichern [4]. Eine detaillierte Anamnese – einschließlich der Jahreszeit, in der die Symptome erstmals auftraten, und bisherige Behandlungsversuche – hilft bei der Einordnung [4].
Behandlung – vorsichtige Reinigung und gezielte Lokaltherapie
Die Therapie der Mauke bleibt weitgehend empirisch, da die Kausalität einzelner Erreger nicht abschließend nachgewiesen ist [1]. Der Ansatz richtet sich nach der vermuteten oder diagnostizierten Ursache.
Reinigung und Krustenentfernung:
- Wasche die betroffenen Stellen vorsichtig mit einem milden antiseptischen Shampoo (z. B. Teebaumöl-Shampoo), um Krusten, Sekret und Hautschuppen zu entfernen
- Lasse das Shampoo ca. 10 Minuten einwirken, spüle gründlich ab und trockne die Haut vollständig
- Krusten nicht gewaltsam abreißen – weiche sie vorher mit Babyöl oder einem milden Öl auf, um Blutungen und weitere Hautschäden zu vermeiden
- Nach der Reinigung die Beine gründlich abtrocknen, nicht feucht lassen
Topische Behandlung:
- Bei bakterieller oder gemischter Infektion: antiseptische Waschungen oder Salben mit Chlorhexidin, Zinkoxid, ggf. in Kombination mit Antibiotika oder Antimykotika nach tierärztlicher Verordnung
- Bei Chorioptes-Befall: antiparasitäre Behandlung erforderlich (z. B. Doramectin, Moxidectin, Ivermectin als Pour-on oder systemisch) [7]. Eine Einmalgabe von Moxidectin-Gel (0,4 mg/kg KGW oral) hat sich in Studien als effektiv erwiesen. Ohne Milbenbekämpfung bleibt die Mauke therapieresistent. Wichtig: Bei Chorioptes-Befall muss die Umgebung dekontaminiert und alle Stallgenossen müssen mitbehandelt werden – sonst ist eine Reinfektion vorprogrammiert
- Studien zeigen moderate Wirksamkeit von Kunzea-Öl, Phytosphingosinen, Triclosan und Fettsäuren, die Evidenz ist jedoch begrenzt [1]
Systemische Medikation:
- Bei schwerem Befall oder systemischen Symptomen können antibakterielle, antiparasitäre oder entzündungshemmende Medikamente verschreibungspflichtig eingesetzt werden [3]. Dosierung gehört in die Hand des behandelnden Tierarztes.
Behang kürzen – eine kontroverse Frage:
Viele Tierärzte empfehlen, den Behang im Fesselbereich zu kürzen oder zu scheren, da dies die Lokaltherapie erleichtert und Feuchtigkeit reduziert [4]. Allerdings hat der Behang auch eine Schutzfunktion gegen Nässe und mechanische Reize – eine individuelle Abwägung ist nötig.
Haltungsmanagement – trockener Untergrund ist entscheidend
Die Prävention und begleitende Behandlung der Mauke basiert vor allem auf der Vermeidung von Feuchtigkeit [4].
Trockene Einstreu und Hygiene:
- Stelle saubere, trockene Einstreu bereit und wechsle sie regelmäßig [4]
- Vermeide matschige Paddocks und nasse Weiden, besonders im Herbst und Winter
- Wenn möglich: befestigter, trockener Auslauf
Nach der Weide:
- Lasse die Beine nach dem Weidegang an der Luft trocknen, statt sie sofort zu waschen – ständiges Waschen weicht die Haut auf und begünstigt Infektionen
- Falls waschen nötig ist: gründlich abtrocknen
Quarantäne und Ansteckungsgefahr:
- Chorioptes-Milben können bis zu 69 Tage außerhalb des Wirts überleben – die meisten sterben jedoch in den ersten zwei Wochen ab. Diese Maximaldauer erklärt, warum Reinfektionen auch nach längerer Pause auftreten können [7]
- Neue Pferde sollten auf Hautläsionen untersucht und ggf. 2–3 Wochen isoliert werden [4]
- Putzzeug, Decken, Gamaschen nicht zwischen infizierten und gesunden Pferden teilen
Wann muss der Tierarzt ran?
Die meisten Pferdebesitzer behandeln leichte Mauke eigenständig [3]. Ein Tierarztbesuch ist jedoch dringend ratsam bei:
- Tiefen Wunden, Geschwüren, starker Schwellung
- Lahmheit oder Schmerzhaftigkeit
- Ausbleibender Besserung nach 7–10 Tagen konsequenter Lokaltherapie
- Verdacht auf Chorioptes-Milben (Juckreiz, Stampfen, nächtliche Unruhe) – Hautgeschabsel zur Diagnose notwendig
- Rezidivierender oder chronischer Mauke
In einer Besitzerbefragung zeigte sich, dass 62 % der Pferde mindestens viermal in ihrem Leben klinische Anzeichen von Mauke hatten [3]. Langfristige, systematische Therapie ist also oft notwendig.
Ergänzende Fütterung und Supplemente
Die Hautintegrität ist eng mit der Versorgung mit bestimmten Spurenelementen und Aminosäuren verknüpft. Zink spielt eine zentrale Rolle in der Proliferation und Differenzierung von Keratinozyten (Hautzellen) [9]. Zinkmangel führt bei Pferden zu Haarausfall und Hautläsionen [9].
Zink: Zink ist an über 200 Enzymsystemen beteiligt und essenziell für die Keratogenese (Bildung der Hornschicht) [9]. Pferde mit hoher Eisenaufnahme aus Futter oder Tränkwasser können eine verminderte Zinkabsorption haben – hier kann eine gezielte Zinksupplementierung sinnvoll sein. Die durchschnittliche tägliche Zinkversorgung sollte bei einem erwachsenen Pferd 500–600 mg betragen [9]. Bei Hautproblemen wird eine Supplementierung nach Futteranalyse und tierärztlicher Empfehlung empfohlen.
Biotin: Biotin ist ein B-Vitamin, das für die Keratinsynthese wichtig ist. Die Darmmikrobiota synthetisiert Biotin, aber bei Pferden mit schlechter Hufqualität oder Hautproblemen kann eine Supplementierung (20–40 mg/Tag) sinnvoll sein, da Biotin ein wichtiger Bestandteil der Keratinbildung ist [9].
Kupfer: Kupfer und Zink sollten in einem ausgewogenen Verhältnis (ca. 1:4) gefüttert werden, da übermäßige Zinkgaben die Kupferabsorption beeinträchtigen können [9].
Omega-3-Fettsäuren: Studien zur topischen Anwendung von Fettsäuren bei Pastern Dermatitis zeigen moderate Effekte auf die Schwere der Läsionen [2]. Eine systemische Gabe aus Leinsamen oder Fischöl kann die Hautbarriere allgemein unterstützen, ersetzt aber keine kausale Therapie.
Wichtig: Supplemente können eine bedarfsgerechte Versorgung ergänzen, sie behandeln die Mauke jedoch nicht direkt. Eine Futteranalyse und tierärztliche Beratung sind vor einer gezielten Supplementierung sinnvoll, um Über- oder Fehlversorgungen zu vermeiden.
Ausrüstung gegen Mauke: was wirklich hilft – und was eher Marketing ist
Vorweg: Keine Gamasche und kein Spray ersetzt ein trockenes, sauberes Haltungsmanagement. Wer auf matschigem Auslauf, dreckigem Paddock oder feuchter Einstreu spart und das mit Ausrüstung kompensieren will, kuriert an den Symptomen statt an der Ursache. Trotzdem gibt es Situationen – Turnier, Transport, kurzfristig matschige Phasen –, in denen Schutzausrüstung sinnvoll sein kann. Hier die wichtigsten Optionen mit ehrlicher Bilanz:
Mauke-Gamaschen / Pastern Boots (kommerziell, 30–80 € pro Paar). Reduzieren Kontakt mit Nässe und Schlamm zuverlässig, sind aber kein Allheilmittel. In der Praxis brauchst du mindestens zwei bis drei Paare im Wechsel, da sie nach kurzer Nutzung dreckig und feucht sind. Nicht regelmäßig gereinigt und vollständig getrocknet werden sie selbst zur Brutstätte für Bakterien und Pilze. Achte auf weiche Innenflächen – harte Klett- oder Plastikkanten scheuern besonders an der empfindlichen Fesselbeuge und können Mikroverletzungen verursachen, die Mauke erst ermöglichen. Hitzestau ist ein weiteres Problem; nicht länger als nötig am Bein lassen.
Wasserabweisende Schutzcremes (Zinksalbe, Melkfett, Vaseline, Wundschutzpasten, 3–15 €). Günstig, einfach, aber nur als kurzfristiger Spritzschutz vor dem Auslauf sinnvoll. Müssen vor erneutem Auftragen vollständig entfernt werden – Schichten über Schichten verschließen die Hautporen und schaffen das feucht-warme Mikroklima, das du eigentlich verhindern willst. Auf bereits entzündete Haut nichts Fettiges auftragen.
Behang kürzen oder scheren. Verbessert Belüftung und ermöglicht frühe Erkennung von Veränderungen – pragmatisch sinnvoll bei Mauke-anfälligen Pferden. Bei Rassen, deren Standard Behang vorsieht (Tinker, Shire, Friese), kontrovers diskutiert. Wer den Behang behalten will, sollte ihn mindestens regelmäßig durchkämmen und nach Nässe trocknen.
DIY-Alternativen:
- Zugeschnittene Fahrrad-Schlauchstücke oder Damen-Kniestrümpfe über der Fessel: extrem günstig, kurzfristig als Spritzschutz brauchbar – aber nicht atmungsaktiv und scheuern bei längerer Tragedauer.
- Alte Bandagen mit Polsterung: nur einsetzbar, wenn du sicher fachgerecht wickeln kannst (falscher Druck schadet mehr als er nützt) und niemals auf nasser oder unsauberer Haut.
- Plastikflaschen-Stulpen (manchmal in Foren empfohlen): nicht zu empfehlen – sammeln Hitze und Feuchtigkeit, scheuern an Kanten.
Fazit
Mauke ist eine der häufigsten Hauterkrankungen im Fesselbereich und betrifft besonders Kaltblüter und Pferde mit starkem Behang oder weißen Beinen. Das multifaktorielle Syndrom erfordert eine genaue Ursachenklärung – ob Bakterien, Pilze, Chorioptes-Milben oder Feuchtigkeit dominieren, entscheidet über den Therapieerfolg. Trockene Haltung, vorsichtige Reinigung ohne Krusten zu reißen, und eine gezielte Lokalbehandlung bilden die Basis. Bei Lahmheit, tiefen Wunden oder Milbenverdacht gehört die Diagnose in tierärztliche Hände. Wer rechtzeitig handelt und konsequent bleibt, kann die meisten Fälle gut in den Griff bekommen.
Quellen
- [1] Gerber V, Kaiser-Thom S, Oesch S. Equine pastern dermatitis: a narrative review on clinical presentation, diagnosis, risk factors, prevention, and therapeutic approaches. J Am Vet Med Assoc. 2023;261(S1):S58-S65. PMID: 36917616. PubMed
- [2] Raizner NT, Gedon NKY, Zablotski Y, Kania SA, Kühnle HF, Kühnle C, Mueller RS. Epidemiological observations on pastern dermatitis in young horses and evaluation of essential fatty acid spot-on applications. Vet Dermatol. 2022;33(3):221-e62. PMID: 35293641. PubMed
- [3] Oesch S, Kaiser-Thom S, Vidondo B, Gerber V. Owner reported clinical signs and treatment decisions in equine pastern dermatitis. Schweiz Arch Tierheilkd. 2022;164(5):401-412. PMID: 35506419. PubMed
- [4] UC Davis Center for Equine Health – Pastern Dermatitis (Scratches). UC Davis CEH
- [5] Wallraf A, Hamann H, Deegen E, Ohnesorge B, Distl O. Analysis of the prevalence of pastern dermatitis in German Coldblood horse breeds. Berl Münch Tierärztl Wochenschr. 2004;117(3-4):148-152. PMID: 15046463. PubMed
- [6] Geburek F et al. – Alterations of epidermal proliferation and cytokeratin expression in skin biopsies from heavy draught horses with chronic pastern dermatitis. Vet Dermatol 2005. PubMed
- [7] Brys M et al. – Successful treatment of chorioptic mange in two Belgian draft horse foals with topical ivermectin. Front Vet Sci 2024. PMC
- [8] Paterson S, Coumbe K – An open study to evaluate topical treatment of equine chorioptic mange with shampooing and lime sulphur solution. Vet Dermatol 2009. PubMed
- [9] Kentucky Equine Research – Trace Minerals for Horses: Zinc and Copper. KER
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